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Duschfalttür, die platzsparende Lösung mit der Nischentür

Heute ist in deutschen Wohnungen die Dusche zur Körperreinigung der klare Favorit. Sie hat schon vor Jahren die klassische Badewanne weitgehend abgelöst und das aus guten Gründen. Sie ist hygienischer, sie trägt der Barrierefreiheit in einfacher Weise Rechnung und sie spart Wasser, Raum sowie Zeit.

Einen kleinen Haken hat sie jedoch, die Dusche. Sie spritzt beziehungsweise die oder der Duschende kann kaum verhindern, dass sich das aus dem Duschkopf fließende Wasser nach allen Seiten verbreitet.

Natürlich wird der Rest des Badezimmers durch die Duschkabine vor den Fluten geschützt, doch genau diese Duschkabine benötigt einen Zugang, der sich verschließen lässt, um wirklich jedes Spritzwasser davon abzuhalten, den Badezimmerboden und die Keramik nass zu machen.

Obwohl in Neubauten inzwischen die Badezimmerdimensionen zugenommen haben, liegt die durchschnittliche Größe seit einiger Zeit wie fest gemauert bei etwa 7,8 qm.

Das ist nicht gerade riesig, aber immerhin mehr als ein Nachkriegsbadezimmer, das sich auf durchschnittlich 6 qm beschränkte und dabei noch eine Badewanne enthielt.

Es ist folglich notwendig, bei der Einrichtung des Badezimmers Elemente zu verwenden, die den Raum optimal ausnutzen und genau dies macht eine Duschfalttüre. Somit perfekt für eine platzsparende Dusche.

Ist eine Lamellen-Duschtüre auch eine Duschfalttüre?

Warum die Frage an dieser Stelle gestellt wird, hängt mit den Ähnlichkeiten beider Tür-Systeme zusammen. Tatsächlich besitzt die Lamellen-Duschtüre gegenüber der Duschfalttüre den Vorteil, beim Öffnen und schließen noch platzsparender zu sein, da sich die einzelnen Lamellen in nur geringer Breite in den Raum bewegen.

Dafür jedoch engt die Lamellen-Duschtüre im geöffneten Zustand den Eintrittsbereich der Duschkabine stärker ein als eine Duschfalttüre.

Je nach der Gesamtgröße der Duschkabine ist es dann unter Umständen notwendig, sich seitlich in die Dusche an den Lamellen vorbei zu zwängen. Das ist aber nicht der einzige Haken.

Eine Lamellen-Duschtüre besteht aus vier bis sechs vertikalen Elementen, die entweder oben und unten oder nur oben befestigt sind. Zugleich sind die Elemente untereinander mit Scharnieren verbunden. Es bestehen also sehr viele mechanisch häufig bewegte Teile, die zudem einem Umfeld ausgesetzt sind, indem sich Wasser und Schmutz beständig auch noch in die kleinsten Ritzen festsetzt.

Um eine leichtgängige Bedienung zu gewährleisten, werden Lamellen-Duschtüren aus ebenso leichten Materialien, meist PVC sowie Acryl, hergestellt. Das aber, zusammen mit den vielen beweglichen Teilen, macht die Lamellen-Duschtüre anfällig für Schäden und schlechte Funktionalität.

Dafür ist sie oft der Preisknüller in Heimwerkermärkten, wobei die oder der Käufer meist nicht allzu lange Freude an dem Schnäppchen hat.

Was ist nun eine Duschfalttüre? Ist sie wirklich platzsparend?

Als Duschfalttüren werden Eingangstüren von Duschkabinen bezeichnet, die aus zwei sich zueinander faltenden Elementen bestehen.

Dabei gibt es verschiedene Varianten einer Nischenfalttür für die Dusche. Der Kern einer Duschfalttüre sind jedoch diese beiden Elemente, die zusammen eine Türbreite ergeben.

Mit dem Einsatz einer Duschfalttüre schränkt sich der im Badezimmer benötigte Schwenkbereich für das Öffnen und schließen auf die Hälfte dessen ein, was ein komplettes Türblatt benötigen würde. Zugleich hält sich der Einsatz der notwendigen mechanisch bewegten Teile sehr in Grenzen und die Öffnungsbreite der Duschkabinen-Tür wird kaum weniger eingeschränkt als bei einem ganzen Türblatt.

Auch der Reinigungsaufwand verhält sich kaum anders als bei einer sich nicht faltenden Dusch-Türe.

Alles zusammen genommen, kann die Duschabtrennung, egal ob faltbar oder nicht faltbar, als der optimale Kompromiss zwischen ganzen Duschtüren, Lamellen-Duschtüren, Schiebe-Duschtüren und auch dem Duschvorhang gesehen werden.

Duschbrause

Die Varianten der Duschfalttür

Grundsätzlich finden sich für die Duschfalttüre drei Einsatzbereiche mit einer entsprechenden Gestaltung.

1. Die herkömmliche Duschkabine mit frontalem, über die gesamte Breite gehende Einstieg oder Eingang. Es ist die wohl am meisten genutzte Variante.

 

2. Der Eckeinstieg in die Duschkabine. Diese Variante der Duschfalttüre findet dann seine Anwendung, wenn es der Raum im Badezimmer zulässt oder sogar notwendig macht, das die herkömmlicherweise mit quadratischem Grundriss versehene Dusche von zwei der vier Seiten zugänglich ist.

Dies erlaubt die Anbringung zweier Duschfalttüren, deren äußere Tür-Elemente in geschlossenem Zustand an einer der vier Ecken aufeinander treffen. In geöffnetem Zustand bietet sich ein überbreiter und damit sehr bequemer Zugang zur Dusche an.

Diese Variante kann auch Bestandteil eines barrierefreien Badezimmers sein, denn so können sogar Rollstuhlfahrer direkt bis unter die Dusche fahren oder gehbehinderte Menschen einfacher und sicherer vom Pflegepersonal in die Dusche begleitet werden.

 

3. Die Duschfalttüre als Aufsatz auf eine Badewanne. Wer auf das wohlige Gefühl, sich im warmen Wasser so richtig zu aalen, nicht verzichten möchte, kann mit der passenden Duschfalttüre aus der Badewanne zugleich eine Dusche oder einfach die Badewanne zur abgeschlossenen Kabine machen.

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Inklusive blickdichter Falt-Elemente eine gute Lösung, wenn das Badezimmer zeitgleich von verschiedenen Personen des Haushalts frequentiert wird.

Die Duschfalttüre als Aufsatz auf den Badewannenrand sorgt dabei auch dafür, dass das Badewasser nicht so schnell auskühlt oder der Oberkörper des oder der Badenden von kühler Zugluft getroffen wird.

Bei dieser Variante sollte berücksichtigt werden, dass Materialien und Montage der Duschfalttüre höheren plötzlichen Belastungen widerstehen können oder es zumindest sollten. Der Grund hierfür liegt in der erhöhten Möglichkeit, in der Badewanne beim Aufstehen oder setzen versehentlich auszurutschen.

Es ist eine der häufigen Unfallursachen in Haushalten. Dabei wird von der oder dem Ausrutschenden automatisch nach irgendeinem Halt gegriffen. Verständlich, dass dies in solchen Momenten die Duschfalttüre ist.

Die Kräfte, die dabei von der jeweiligen Person entwickelt werden, sind beträchtlich, weshalb bei der Wahl einer Duschfalttüre als Badewannenrandaufsatz im Besonderen auf eine sachgemäße Montage und hochwertiges Material zu achten ist.

Welches Material für die Duschfalttür? Glas oder Kunststoff?

Die Materialien zur Fertigung von Duschfalttüren halten sich üblicherweise bezüglich der Sorten in recht engen Grenzen, was schlicht mit den besonderen Einsatzbedingungen zu tun hat. Eine Duschfalttüre findet sich in einer warmen und feuchten Umgebung.

Deshalb schließen sich etwa Holz oder Eisen aus, wobei Holz zwar imprägniert werden kann, aber einfach zu Dick aufträgt und sich kaum in ein normales Badezimmer-Design einfügt.

Vernickeltes oder verzinktes Eisen könnte verwendet werden, doch dafür gibt es andere Materialien, die bei fast gleichem Preis-Leistungs-Verhältnis besser geeignet sind. Die Liste für Materialien, aus denen Duschfalttüren gefertigt werden, sieht so aus:

  • Edelstahl
  • Vernickelter Stahl
  • Aluminium
  • Sicherheitsglas
  • Acrylglas
  • Kunststoffe
  • Gummi

Natürlich kommen diese Materialien nicht alle gleichzeitig bei einer Duschfalttüre zum Einsatz.

Bei den eher preiswerten Varianten sind es überwiegend Acrylglas für die Füllungen der Falt-Elemente sowie Kunststoffe für den Rahmen, Führungsschienen und Scharniere. Rahmenlose Duschfalttüren sind übrigens auch immer eine Überlegung wert.

Je nachdem können auch noch Gummidichtungen dazu gehören oder die Abdichtung erfolgt mittels Silikon. Gute oder bessere Duschfalttüren dieser Kategorie werden mit rostfreien Edelstahlschrauben zur Befestigung geliefert.

Der für den Rahmen verwendete Kunststoff ist in den meisten Fällen PVC. Auf der einen Seite ist unter den Kunststoffen PVC das Polymer mit der höchsten Problematik bezüglich der Abbaubarkeit und auch des Recyclings.

Auf der anderen Seite ist es der Kunststoff mit der höchsten Stabilität im Vergleich etwa zu PET bei gleicher Dicke. Diese Stabilität ist durchaus notwendig, denn immerhin sind die verwendeten Elemente einer Duschfalttüre durchaus bis zu 2 m lang oder hoch.

Was noch für PVC sprechen lässt, ist die hohe Verwitterungsbeständigkeit des Materials, die eine recht lange Lebensdauer verspricht. Andere Kunststoffe können dies gerade in Badezimmern nicht im gleichen Maß vorweisen.

Statt Kunststoffen kommen in Verbindung mit Acrylglas auch Rahmen aus Aluminium für die Duschtrennwand zum Einsatz.

Meist handelt es sich um chromatiertes und anschließend pulverbeschichtetes Aluminium, wobei bei der Auswahl der Farben praktisch keine Grenzen bestehen. Duschfalttüren mit Aluminiumrahmen sind preislich etwas höher einzuordnen als reine Kunststoffausführungen.

Badezimmer

Die teuerste, aber auch edelste und stabilste Variante ist die Falt-Duschtüre aus Glas. Diese benötigt schon allein durch das hohe Eigengewicht Beschläge, Schienen und Rahmen aus rostfreiem Edelstahl.

Bei Glastüren wie auch weiteren aus Glas bestehenden Elementen einer Dusch-Abtrennung oder einer Duschkabine kommen zudem besondere Sicherheitsvorschriften zum Tragen. Herkömmliches Fensterglas würde bei einem Stoß oder Aufprall so splittern, das die dabei entstehenden Scherben gefährliche Schnittwunden erzeugen würden.

Darum muss für eine Falt-Duschtüre Sicherheitsglas entsprechend einer Norm verwendet werden. In der Regel handelt es sich um sogenanntes Einscheiben-Sicherheitsglas der Norm EN 12150-1.

Dies ist vorgespanntes Glas, das eine erhöhte Oberflächenspannung besitzt. Damit ist es stabiler als normales Fensterglas und splittert bei einem Bruch in sehr kleine und damit gefahrlose Teile. Es kann aber auch Verbund-Sicherheitsglas für die Falt-Duschtüre verwendet werden (Norm EN 14449).

Hierbei handelt es sich um mindestens zwei Glasscheiben, die durch eine Kunststofffolie miteinander verbunden sind.

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  • Einbau: Die Duschkabine kann Links sowie auch Rechts montiert werden ( siehe Bilder ). Das hierzu benötigte Montagematerial gehört natürlich zum Lieferumfang mit dazu.
  • Lieferung: Die Lieferung erfolgt über einen Paketdienstleister. Sie erhalten von uns die Sendungsnummer welche Sie Online verfolgen können. Die Lieferung erfolgt bis zur Haustür.

Der Nachteil der Verbund-Glasscheibe liegt im sehr hohen Gewicht, was wiederum eine starke Befestigung notwendig macht. Mitunter kann es sein, dass das im Badezimmer vorhandene Mauerwerk dafür nicht geeignet ist. Vor dem Kauf einer Duschfalttüre aus schwerem Verbundglas ist dringend anzuraten, dies abzuklären.

Das Reinigen von Duschfalttüren

Oft werden Duschfalttüren aus Glas mit einer Beschichtung angeboten, die das Reinigen insofern erleichtert, das Wasser und Schmutz auf der besonders präparierten Oberfläche einfach abgleiten. Sehr oft fällt hierbei das Stichwort Nano-Beschichtung.

Gleichzeitig ruft der Begriff Nano als Synonym für extrem kleine Partikel inzwischen auch gewisse Ängste hervor.

Wer auf Nano verzichten, aber den sogenannten Lotus-Effekt trotzdem nutzen möchte, ist mit einer Silizium-Beschichtung für das Glas besser bedient. In diesem Zusammenhang ist sicherlich auch eine Hebenanlage für die Dusche spannend.

Badezimmer mit Dusche

Duschfalttüren aus klarem Acrylglas benötigen eine häufige Reinigung, denn auf Ihnen ist jeder Tropfen zu sehen und wenn dieser eintrocknet, bleibt ein Kalkrand.

Ein kleiner Trick, um nicht so häufig zum Reiniger greifen zu müssen, besteht darin, die Duschfalttüre mit strukturiertem Acrylglas zu erwerben, eventuell zugleich in einer Tönung.

Das ist dann zugegebenermaßen eine optische Täuschung, aber obwohl die Dusche und damit die Duschfalttüre meist täglich genutzt wird, muss sie nicht wirklich täglich gereinigt werden.


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